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	<title>Gedichte von Johannes Daniel Falk</title>
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		<title>An die Damen von Weimar&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; beim Eintritte des Jahres 1805 Was Mod’ ist und was Mode war, In der vergangnen Periode: Das sing’ ich Euch zum Neuenjahr; Denn Singen – das ist jetzt in Weimar Mode. Schon steigt an diesem ersten Januar Ich sag’ es bloß als Episode – Auf fünf und neunzig unsrer Dichter Schaar – Doch kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; beim Eintritte des Jahres 1805</p>
<p>Was Mod’ ist und was Mode war,<br />
In der vergangnen Periode:<br />
Das sing’ ich Euch zum Neuenjahr;<br />
Denn Singen – das ist jetzt in Weimar Mode.<br />
<span id="more-47"></span></p>
<p>Schon steigt an diesem ersten Januar<br />
Ich sag’ es bloß als Episode –<br />
Auf fünf und neunzig unsrer Dichter Schaar –<br />
Doch kommen wir zurück auf unsre Mode!</p>
<p>Die langen Taillen sind jetzt rar;<br />
Die Spenser giengen ab mit Tode,<br />
Das Stutzerchen trägt Brillen – ohne Staar:<br />
Auch wird Toupee und Puder wieder Mode.</p>
<p>Doch die Perücke wich dem eignen Haar:<br />
Vorbei ist ihre glänzende Periode:<br />
Ach kämen doch, so wie das falsche Haar,<br />
Auch bald – die falschen Herzen aus der Mode!</p>
<p>Und denn die Busen – à la Potiphar!<br />
Ich sing’ es frei in meiner kleinen Ode –<br />
Zahlt ihr dafür mir hohes Honorar –<br />
Denn hohe Honorare sind jetzt Mode. –</p>
<p>Allein – ein Dichter ist ja kein Barbar,<br />
Und nie der ächten Schönheit Antipode:<br />
Ein Blick der Schönsten sey mein Honorar:<br />
So sing’ ich euch mein Lied jetzt von der Mode.</p>
<p>Und wer die Schönste jetzt in Weimar war –<br />
Mein Herz – verehrt sie schweigend bis zum Tode: -<br />
Doch weil so laut sie nennt der Dichter Schaar:<br />
So ist bei mir das Schweigen jetzt die Mode.</p>
<p>Verzeiht, Ihr strengen Herren im Talar:<br />
Ein Blick ist nicht zu viel für eine Ode:<br />
Ey, wurde nicht, seit Luther kam, sogar<br />
Der Kuß selbst bei den Priestern wieder Mode?</p>
<p>Das Nönnchen trat verschämt zu dem Altar,<br />
Und that, was mit sich bringt so die Methode,<br />
Seit dem erschaffnen, ersten Elternpaar;<br />
Denn Schleier sind jetzt – aber keine Nonnen Mode.</p>
<p>Daß Doctor Luther starb – ist schon manch Jahr-<br />
Jetzt in Paris ist seine Periode:<br />
Gebt Acht, bald wird – von Wien bis Tranquebar<br />
Nun auch ein Kopfputz à la Luther Mode.</p>
<p>Auch der Credit ist todt und auf der Bahr,<br />
Längst beigesetzt, mit einer Trauerode:<br />
O Tugend und Credit – wie manches Jahr<br />
Schon waret ihr in Deutschland nicht mehr Mode!</p>
<p>Doch seht – hier bring’ ich euch ein junges Paar,<br />
voll Unschuldreiz, und treu sich bis zum Tode:<br />
Ahmt sein Beispiel nach bis zum Neuenjahr:<br />
So wird aus Treu und Unschuld wieder Mode.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sankt Martinus.</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kaiser Theodosius Regierte mit Arcadius, Einem Reiter aus Pannonia, Mit Namen Martin, dies geschah: Er kam in Sturm und Schnee einst mitten Zu einem Ort hinein geritten; Da fleht&#8217; alsbald ein armer Mann Um eine kleine Gab&#8217; ihn an. Der Mann war elend, nackt und bloß, Der Wind ging auf die Haut ihm los. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kaiser Theodosius<br />
Regierte mit Arcadius,<br />
Einem Reiter aus Pannonia,<br />
Mit Namen Martin, dies geschah:<br />
<span id="more-32"></span></p>
<p>Er kam in Sturm und Schnee einst mitten<br />
Zu einem Ort hinein geritten;<br />
Da fleht&#8217; alsbald ein armer Mann<br />
Um eine kleine Gab&#8217; ihn an.<br />
Der Mann war elend, nackt und bloß,<br />
Der Wind ging auf die Haut ihm los.<br />
Herr Martin hätt&#8217; ihm für sein Leben<br />
Gern Koller, Rock und Wams gegeben;<br />
Allein ihr wißt wohl, ein Soldat<br />
Sehr wenig zu verschenken hat.<br />
Doch hielt er an auf hohem Roß,<br />
Worauf der Regen niederfloß,<br />
Und sprach: &#8220;Der Mann ist nackt und bloß;<br />
Es muß ja grad&#8217; auch Geld nicht sein,<br />
Ich will ihm dennoch was verleihn.&#8221;<br />
Sein Schwert drauf mit der Faust gefaßt,<br />
Haut er von seinem Mantel fast<br />
Des einen Zipfels Hälft&#8217; herab,<br />
Die er dem armen Manne gab.</p>
<p>Der Arme nimmt das Stück sogleich<br />
Und wünscht dafür das Himmelreich<br />
Dem guten frommen Reitersmann,<br />
Der sich nicht lange drauf besann.<br />
Wie der gesagt sein Gratias,<br />
So reitet dieser auch fürbaß<br />
Zu einer armen Witwe Thür<br />
Und legt daselbst sich ins Quartier,<br />
Nimmt Speis&#8217; und Trank ein wenig ein -<br />
Es wird nicht viel gewesen sein.<br />
Nachdem er also trunken, gessen<br />
Und das Gebet auch nicht vergessen,<br />
Legt er sich nieder auf die Streu,<br />
Ob&#8217;s eins gewesen oder zwei,<br />
Das hat die Chronik nicht gemeld&#8217;t;<br />
Drum laß ich&#8217;s auch dahingestellt.</p>
<p>Alsbald begiebt sich&#8217;s in der Nacht,<br />
Daß er von einem Schein erwacht;<br />
Der zwingt das Aug&#8217; ihn aufzuschließen.<br />
Da steht ein Mann zu seinen Füßen,<br />
Sein Haupt trägt eine Dornenkron&#8217;:<br />
Er ist&#8217;s, er ist&#8217;s, des Menschen Sohn!<br />
Mit tausend Engeln, die ihm dienen,<br />
Ist plötzlich unser Herr erschienen<br />
In aller seiner Herrlichkeit;<br />
Und mit dem Mantel, welchen heut<br />
Der Martin von Pannonia,<br />
Der dessen gar nicht sich versah,<br />
Geschenkt dem armen Bettelmann,<br />
Ist unser Heiland angethan.</p>
<p>Und so der Herr zu Petrus spricht:<br />
&#8220;Siehst du den neuen Mantel nicht,<br />
Den ich hier auf den Schultern trage?&#8221;<br />
Auf des Apostels weit&#8217;re Frage,<br />
Wer ihm den Mantel denn geschenkt,<br />
Das Aug&#8217; auf Martin hingesenkt,<br />
Mit einem sanften Himmelston<br />
Fährt also fort des Menschen Sohn:<br />
&#8220;Der Martin hier, der ist es eben,<br />
Der diesen Mantel mir gegeben.<br />
Ermuntre dich! Steh auf mein Knecht,<br />
Den ich erwählt, du bist gerecht!<br />
Du warst bisher ein blinder Heide;<br />
Das Schwert, das steck&#8217; nun in die Scheide!<br />
Ein Streiter Gottes soll auf Erden<br />
Mein frommer Bischoff Martin werden&#8221;<br />
Als dieses Wort der Herr gesagt,<br />
So kräht der Hahn, der Morgen tagt.<br />
Ein Engel küßt des Mantels Saum,<br />
Und Martin ist erwacht vom Traum,<br />
Denkt nach, klopft an ein Kloster an<br />
Und ist, getreu nach Christi Worten,<br />
Aus einem wilden Reitersmann<br />
Ein großer, frommer Bischof worden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nordisches Seelied</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, grosser Schöpfer, dir unser Lob erschallen. Lobet ihn mit Herz und Mund, lobet ihn zu jeder Stund&#8217;! Christ, Kyrie! komm zu uns auf den See! Wie mit grimm&#8217;gem Unverstand Wellen sich bewegen! Nirgends Rettung, nirgends Land! Vor des Sturmwinds Schlägen! Einer ist&#8217;s, der in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Sturme fahren wir<br />
sicher durch die Wellen,<br />
lassen, grosser Schöpfer, dir<br />
unser Lob erschallen.<br />
Lobet ihn mit Herz und Mund,<br />
lobet ihn zu jeder Stund&#8217;!<br />
Christ, Kyrie!<br />
komm zu uns auf den See!<br />
<span id="more-30"></span></p>
<p>Wie mit grimm&#8217;gem Unverstand<br />
Wellen sich bewegen!<br />
Nirgends Rettung, nirgends Land!<br />
Vor des Sturmwinds Schlägen!<br />
Einer ist&#8217;s, der in der Nacht,<br />
Einer ist&#8217;s, der uns bewacht!<br />
Christ, Kyrie!<br />
du gehst ja auf dem See!</p>
<p>Wie vor unserm Angesicht<br />
Mond und Sterne schwinden!<br />
Wenn des Schiffleins Ruder bricht,<br />
wo nun Rettung finden?<br />
Wo denn sonst, als bei dem Herrn?<br />
Sehet ihr den Abendstern?<br />
Christ, Kyrie!<br />
erschein&#8217; uns auf dem See!</p>
<p>Einst in meiner letzten Not<br />
laß mich nicht versinken!<br />
Sollt&#8217; ich in dem bittern Tod<br />
Well&#8217; auf Welle trinken:<br />
reiche mir dann liebentbrannt,<br />
mein Herr! deine Glaubenshand!<br />
Christ, Kyrie!<br />
komm zu uns auf den See!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachruf an Corona Schröter</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bist du auch vorangegangen In das Schattenland? Dort, wo Sehnsucht und Verlangen Jeden Wunsch verbannt. Täglich steh’ ich hier am Fenster, Und mein Auge schaut, Ob kein Fenster sich eröffnet Meinem Klagelaut. Leuchtet mir herein der Morgen: Hell den Blick und klar, Tret’ ich betend zu der Musen Ewigem Alter. Ja das schönste Glück des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bist du auch vorangegangen<br />
In das Schattenland?<br />
Dort, wo Sehnsucht und Verlangen<br />
Jeden Wunsch verbannt.<br />
<span id="more-28"></span></p>
<p>Täglich steh’ ich hier am Fenster,<br />
Und mein Auge schaut,<br />
Ob kein Fenster sich eröffnet<br />
Meinem Klagelaut.</p>
<p>Leuchtet mir herein der Morgen:<br />
Hell den Blick und klar,<br />
Tret’ ich betend zu der Musen<br />
Ewigem Alter.</p>
<p>Ja das schönste Glück des Lebens<br />
Ist ein frohes Lied,<br />
Das dem Dichter einer Musen<br />
Göttergunst beschied.</p>
<p>Oft erhören mich die Guten:<br />
Dunkelm Gram entrückt,<br />
Ist es ihre holde Gabe,<br />
Welche mich entzückt.</p>
<p>Doch es fehlt Corona Schröter,<br />
Aller Anmuth reich,<br />
Freundin mir und heitere Muse,<br />
Beides mir zugleich:</p>
<p>Die ich liebte, die ich ehrte,<br />
Warm aus treuer Brust,<br />
Mehr als ich und sie es selber<br />
Lebend einst gewußt:</p>
<p>Bis ein Tag, der ihr auf ewig<br />
Beide Lippen schloß,<br />
Mir die meinen unverzüglich,<br />
Und zur Klag’ erschloß.</p>
<p>Schon an ihres Hauses Schwelle<br />
Klingt die Tür mir oft:<br />
Hab’ ich doch; du müßtest rufen,<br />
Hinter mir gehofft.</p>
<p>An dem Markt entbrennen Lampen,<br />
Milden Abendscheins:<br />
Licht umstrahlt ein jedes Fenster:<br />
Dunkel ist nur deins.</p>
<p>Wo zurück im stillen Erker<br />
Du dein Bild mir rufst,<br />
Wenn du sittig Frauenwerke<br />
Mit der Nadel schufst.</p>
<p>Bald ein Liedchen zur Guitarre<br />
Oder Zitter sangst,<br />
Und die Leinwand, daß sie athme,<br />
Mit dem Pinsel zwangst.</p>
<p>Ach! du wohnst entfernt vom Lichte<br />
In dem sichern Port,<br />
Und dein Freund am Markt des Lebens<br />
Trauert einsam fort.</p>
<p>Unerbittlich, falscher Orkus,<br />
Den kein Flehn gewann:<br />
Nimm, statt der entrißnen Freundin<br />
Mich zum Opfer an.</p>
<p>Ja, Corona, deine Stimme<br />
Hör’ ich überall,<br />
An der Ilme stillen Krümmung,<br />
An dem Wasserfall.</p>
<p>Hier, wo Du mir oft begegnet,<br />
Wenn die tiefe Stadt,<br />
Eingeschneit und eingeregnet,<br />
Winterfrost verbarg.</p>
<p>Such’ ich deine lieben Schritte:<br />
Suche spät und früh;<br />
Auch in meine stille Wohnung<br />
Kehrst hinfort du nie.</p>
<p>Sonst hab’ ich dich oft vernommen:<br />
Mit der Kerzen Glanz<br />
Oeffnetest du leis’ die Pforten<br />
Schenktest dich mir ganz.</p>
<p>Hobest deinen weißen Schleier,<br />
Saßest neben mir:<br />
Heiliger Begeist’rung Feuer<br />
Sprach ein Gott aus dir.</p>
<p>Andre Tritte hör’ ich klingen;<br />
Klopfen an die Thür.<br />
Andre Freunde bringen Kunde,<br />
Aber nie von dir.</p>
<p>Denn seitdem du mir entrissen<br />
Und dich deckt die Gruft,<br />
Schafft die Sehnsucht meinen Küssen<br />
Nur ein Bild aus Luft.</p>
<p>Ach, du bist vorangegangen<br />
In das Schattenland,<br />
Dort, wo Sehnsucht und Verlangen<br />
Jeden Wunsch verbannt.</p>
<p>Und so werdet All Ihr gehen<br />
Wieland und mein Göthe Du:<br />
Soll ich denn allein hier stehen?<br />
Nein, die Ahnung rufst mir zu:</p>
<p>Ja ich folg’ Euch; jung an Jahren<br />
Nehmt Ihr mit mich in’s Geleit:<br />
Theilt den Lorbeer in den Haaren,<br />
Theilt mit mir das Sterbekleid.</p>
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		</item>
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		<title>Entblößt im Leben&#8230;</title>
		<link>http://www.johannes-daniel-falk.de/allgemein/entblost-im-leben/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Entblößt im Leben, nackt im Tod, An Glauben leer und Batzen - Bewahr´, o lieber Herre Gott, Uns vor Aufklärungsfratzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entblößt im Leben, nackt im Tod,<br />
An Glauben leer und Batzen -<br />
Bewahr´, o lieber Herre Gott,<br />
Uns vor Aufklärungsfratzen!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Himmelskette</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.johannes-daniel-falk.de/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Jeglicher Kuß von dir ist nur ein Glied in der Kett’, Ariele, Und die verlängerte hält ewig die Ariel fest. Wollt’ ich entfliehen &#8211; zu spät! So lang ist die Kette von Küssen, Daß sie, vermuth’ ich, schon jetzt mir um den Erdenball reicht. Hast du hinweg mir geküßt nun die Erd’, o geliebte Ariele, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeglicher Kuß von dir<br />
ist nur ein Glied in der Kett’, Ariele,<br />
Und die verlängerte hält ewig die Ariel fest.<br />
Wollt’ ich entfliehen &#8211; zu spät!<br />
<span id="more-24"></span><br />
So lang ist die Kette von Küssen,<br />
Daß sie, vermuth’ ich,<br />
schon jetzt mir um den Erdenball reicht.<br />
Hast du hinweg mir geküßt nun die Erd’, o geliebte Ariele,<br />
Küss’ auch den Himmel hinweg,<br />
lass’ mich auch dorten nicht los!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ungewitter im Walde</title>
		<link>http://www.johannes-daniel-falk.de/allgemein/das-ungewitter-im-walde/</link>
		<comments>http://www.johannes-daniel-falk.de/allgemein/das-ungewitter-im-walde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.johannes-daniel-falk.de/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[An Heloisen. Bin ich allein auf dem Planeten Mit Heloisen Hand in Hand? Ob Blitze rings den Himmel röthen, An deinem Busen ist mein Stand. An diesen Pol will ich mich heften, Nun rolle Welt! – ich halte dich. So triff mit allen Himmelskräften, Komm, Tod! triff Blizt! vernichte mich. Mein süßes Licht in Lebensnächten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Heloisen.</p>
<p>Bin ich allein auf dem Planeten<br />
Mit Heloisen Hand in Hand?<br />
Ob Blitze rings den Himmel röthen,<br />
An deinem Busen ist mein Stand.<br />
<span id="more-22"></span></p>
<p>An diesen Pol will ich mich heften,<br />
Nun rolle Welt! – ich halte dich.<br />
So triff mit allen Himmelskräften,<br />
Komm, Tod! triff Blizt! vernichte mich.</p>
<p>Mein süßes Licht in Lebensnächten,<br />
Mein holder Wunsch, der mich entzückt,<br />
Der darf getrost mit Göttern rechten,<br />
Der Engel an sein Herz gedrückt.</p>
<p>Siehst du der Lilie Schnee am Stengel,<br />
Sie nickt, sie wankt so lieberoth,<br />
Und von den Himmeln steigt ein Engel,<br />
Und küßt in Feuer sie zu Tod.</p>
<p>So will auch ich im Zeitenflusse<br />
Mein Liebstes auf der Welt umfahn,<br />
So faßt mit Heloisens Kusse<br />
Verzehrend Himmelsgluth mich an.</p>
<p>Ertödtend liebliches Vergnügen!<br />
Was fürchtest du von dem Geschwätz<br />
Der Schwalben, die am Wasser fliegen?<br />
Verschwiegenheit ist ihr Gesetz.</p>
<p>Warum erbebt vor Schamerröthen<br />
Dein süß verschüchtertes Gesicht?<br />
Des Himmels Donner kann uns tödten:<br />
Verrathen? nein, das will er nicht!</p>
<p>Komm, reich’ – ein Engel über Sternen<br />
Mir, Heloise, deine Hand:<br />
Der darf, was Himmel ist, nicht lernen,<br />
Der ihn in deinen Armen fand.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>An die Zugvögel der Ostsee</title>
		<link>http://www.johannes-daniel-falk.de/allgemein/an-die-zugvogel-der-ostsee/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.johannes-daniel-falk.de/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[(Jugendgedicht) Vögelein Jahr aus Jahr ein Seh ich an der Ostsee kommen; Keines hat mich mitgenommen In ein fremdes Land hineim, Vögelein, Vögelein! Vögelein! Jahr aus Jahr ein Sitz ich hier, ich armer Knabe; Auf der Welt ich niemand habe, auf diesem harten Stein Vögelein, Vögelein. Vögelein, Jahr aus Jahr ein, Sollt ihr kommen, sollt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Jugendgedicht)</p>
<p>Vögelein<br />
Jahr aus Jahr ein<br />
Seh ich an der Ostsee kommen;<br />
Keines hat mich mitgenommen<br />
In ein fremdes Land hineim,<br />
Vögelein, Vögelein!<br />
<span id="more-20"></span></p>
<p>Vögelein!<br />
Jahr aus Jahr ein<br />
Sitz ich hier, ich armer Knabe;<br />
Auf der Welt ich niemand habe,<br />
auf diesem harten Stein<br />
Vögelein, Vögelein.</p>
<p>Vögelein,<br />
Jahr aus Jahr ein,<br />
Sollt ihr kommen, sollt ihr fliegen<br />
und ich werde schlafend liegen<br />
Unter diesem harten Stein.<br />
Vögelein, Vögelein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oh, welch ein Zopf!</title>
		<link>http://www.johannes-daniel-falk.de/allgemein/oh-welch-ein-zopf/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.johannes-daniel-falk.de/?p=18</guid>
		<description><![CDATA[Oh, welch ein Zopf! Wie wunderschön Läßt er an deinem Köpfchen! Ja, gegen diesen einz‘gen Zopf Sind alle Zöpfe Zöpfchen. Du Zopf von aller Zöpfe Zopf, Sprich, hat dein Herr auch was im Kopf? Ich zweifle, liebes Zöpfchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, welch ein Zopf! Wie wunderschön<br />
Läßt er an deinem Köpfchen!<br />
Ja, gegen diesen einz‘gen Zopf<br />
Sind alle Zöpfe Zöpfchen.<br />
Du Zopf von aller Zöpfe Zopf,<br />
Sprich, hat dein Herr auch was im Kopf?<br />
Ich zweifle, liebes Zöpfchen.</p>
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		<title>An meine Seele</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Geduldig tragen und nie verzagen, noch auszuhalten, wenn sie Steine auf dir spalten, an jedem Morgen erwachen mit Sorgen für fremde Knaben, die eigenen begraben, sein Blut hingeben und dann im Leben von Nah und Entfernten oft Undank ernten &#8211; , das war dein Los. Das Glück ist nicht groß.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geduldig tragen<br />
und nie verzagen,<br />
noch auszuhalten,<br />
wenn sie Steine auf dir spalten,<br />
an jedem Morgen<br />
erwachen mit Sorgen<br />
für fremde Knaben,<br />
<span id="more-16"></span><br />
die eigenen begraben,<br />
sein Blut hingeben<br />
und dann im Leben<br />
von Nah und Entfernten<br />
oft Undank ernten &#8211; ,<br />
das war dein Los.<br />
Das Glück ist nicht groß.</p>
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