An die Damen von Weimar…
… beim Eintritte des Jahres 1805
Was Mod’ ist und was Mode war,
In der vergangnen Periode:
Das sing’ ich Euch zum Neuenjahr;
Denn Singen – das ist jetzt in Weimar Mode.
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… beim Eintritte des Jahres 1805
Was Mod’ ist und was Mode war,
In der vergangnen Periode:
Das sing’ ich Euch zum Neuenjahr;
Denn Singen – das ist jetzt in Weimar Mode.
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Als Kaiser Theodosius
Regierte mit Arcadius,
Einem Reiter aus Pannonia,
Mit Namen Martin, dies geschah:
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Nach dem Sturme fahren wir
sicher durch die Wellen,
lassen, grosser Schöpfer, dir
unser Lob erschallen.
Lobet ihn mit Herz und Mund,
lobet ihn zu jeder Stund’!
Christ, Kyrie!
komm zu uns auf den See!
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Bist du auch vorangegangen
In das Schattenland?
Dort, wo Sehnsucht und Verlangen
Jeden Wunsch verbannt.
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Entblößt im Leben, nackt im Tod,
An Glauben leer und Batzen -
Bewahr´, o lieber Herre Gott,
Uns vor Aufklärungsfratzen!
Jeglicher Kuß von dir
ist nur ein Glied in der Kett’, Ariele,
Und die verlängerte hält ewig die Ariel fest.
Wollt’ ich entfliehen – zu spät!
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An Heloisen.
Bin ich allein auf dem Planeten
Mit Heloisen Hand in Hand?
Ob Blitze rings den Himmel röthen,
An deinem Busen ist mein Stand.
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(Jugendgedicht)
Vögelein
Jahr aus Jahr ein
Seh ich an der Ostsee kommen;
Keines hat mich mitgenommen
In ein fremdes Land hineim,
Vögelein, Vögelein!
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Oh, welch ein Zopf! Wie wunderschön
Läßt er an deinem Köpfchen!
Ja, gegen diesen einz‘gen Zopf
Sind alle Zöpfe Zöpfchen.
Du Zopf von aller Zöpfe Zopf,
Sprich, hat dein Herr auch was im Kopf?
Ich zweifle, liebes Zöpfchen.
Geduldig tragen
und nie verzagen,
noch auszuhalten,
wenn sie Steine auf dir spalten,
an jedem Morgen
erwachen mit Sorgen
für fremde Knaben,
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